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Kaffee: Wie das beliebte Getränk aus Bohnen auf deinen Körper wirkt
Die Frage, die sich zuerst stellt, ist: Warum greifen so viele Menschen tagtäglich zu Kaffee? Einer der wichtigsten Gründe dafür ist das darin enthaltene Koffein. Diese Prise Energie, nach der wir uns alle sehnen. Damit sind etliche Vorteile verbunden.
Kaffee kann:
die Aktivität von Neurotransmittern verändern
das Zentralnervensystem stimulieren
das Kurzzeitgedächtnis stärken
kognitive und psychomotorische Funktionen fördern
die Fettverbrennung ankurbeln
die sportliche Leistungsfähigkeit steigern
die Stimmung heben
Nach einer Tasse des „braunen Golds“ fühlen wir uns also wacher, aufmerksamer, konzentrierter. Bereit, alles zu meistern, was der Tag bringt. Guter Kaffee kann den Körper außerdem aufgrund seiner antioxidativen Substanzen vor freien Radikalen schützen. Oxidativer Stress? Der hat somit keine Chance!
Klingt hervorragend, oder? Das ist es auch! Denn Studien deuten darüber hinaus darauf hin, dass Menschen, die täglich Kaffee genießen, noch weitere gesundheitliche Vorteile haben: Sie senken damit mitunter das Risiko, mit chronischen Leiden wie Diabetes oder Herz-Kreislauf- und Nervensystemerkrankungen kämpfen zu müssen.
Doch bei dem heißgeliebten Gebräu gilt das Motto: „Die ein oder andere Tasse? Klasse! Zu viel Kaffee – oh weh!“ Denn trinkst du ihn in Massen statt in Maßen, könntest du schon bald von Kopfschmerzen, Herzrasen, Nervosität, Angstzuständen, Schlafstörungen oder Magenbeschwerden betroffen sein. Und: Kaffee wirkt sich auch auf deinen Magnesiumhaushalt aus – dazu später gleich mehr.
Wie viel Kaffee ist also in Ordnung? Laut der EFSA (Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit) beträgt die sichere Tagesdosis Koffein 400 mg. Das sind in etwa vier Tassen Kaffee.
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Multitalent Magnesium: Warum dein Körper diesen Mineralstoff braucht
Schauen wir uns nun die zweite Substanz genauer an: Magnesium. Dieser Mineralstoff ist für uns Menschen lebenswichtig. Zig Funktionen und Prozesse in deinem Körper sind darauf angewiesen. Du brauchst ihn etwa für stabile Knochen und Zähne, einen reibungslosen Hormonhaushalt, ein gesundes Herz, einen stabilen Blutdruck und dafür, dass sich deine Zellen teilen können. Zudem liefert er Energie für all deine Work-outs, unterstützt deinen Schlaf und deine Muskeln bei der Regeneration. Dem nicht genug, ist er an der Produktion des Glückshormons Serotonin beteiligt. Und das verscheucht Ängste und beschert dir stattdessen gute Laune. Top, oder? Kein Wunder also, dass viele Menschen inzwischen Magnesium supplementieren, um beim Sport und im Alltag alles geben zu können, Krämpfen vorzubeugen, Schlaf und Psyche zu unterstützen oder einen Magnesiummangel auszugleichen.
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Kaffee und Magnesium: Warum bei der gleichzeitigen Einnahme Vorsicht geboten ist
Wie wäre es nun, beides zu kombinieren? Also Magnesium und Kaffee direkt zusammen einzunehmen? Geht das? Grundsätzlich ja. Außer du hast eine sensible Verdauung. Plane in diesem Fall einen zeitlichen Abstand ein, um das Risiko eines Durchfalls zu umgehen.
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Warum du als Kaffeeliebhaber:in trotzdem nicht auf Magnesium verzichten solltest
Was du noch wissen musst: Koffein wirkt harntreibend – und kann somit das wertvolle Magnesium wieder schneller aus deinem Körper hinausbefördern, als dir lieb ist. Dadurch kann sogar ein Defizit entstehen.
Bei moderatem Konsum brauchst du dir diesbezüglich keine Sorgen machen – trinkst du bis zu fünf Tassen pro Tag besteht kein nennenswertes Risiko eines Magnesiummangels. Doch je mehr Kaffee du zu dir nimmst, desto gravierender dieser Effekt. In diesem Fall kann es sinnvoll sein, deinen Körper mit einer Extraportion Magnesium zu versorgen. Vergiss dabei ebenso nicht auf einen zeitlichen Abstand.
Für welche Getränke mit Koffein das noch gilt
Koffein steckt nicht nur in Kaffee, sondern auch in gewissen Tees. Zum Beispiel in grünem und schwarzem Tee. Auch Energy Drinks, Cola und Schokolade können die Substanz enthalten. Achte daher auf weitere Getränke und Lebensmittel, die du regelmäßig zu dir nimmst, kombiniere auch diese nicht direkt mit Magnesium und lass die Gesamtbilanz nie aus den Augen.
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Worauf du bei der Einnahme von Magnesium noch achten solltest
Expert:innen empfehlen rund 400–420 mg Magnesium für Männer und 310–320 mg für Frauen pro Tag. Bist du jedoch eine Sportskanone oder im Alltag stets gefordert, brauchst du womöglich etwas mehr, damit alle magnesiumabhängigen Organe – allen voran deine Muskeln und dein Nervensystem – so arbeiten, wie du dir das vorstellst.
Magnesium kannst du grundsätzlich zu jeder Tageszeit einnehmen – auch häppchenweise. So minimierst du das Risiko, dass Magnesium abführend wirkt. Achte zudem darauf, dass das Präparat hochwertig und frei von Zusatzstoffen ist, die du nicht brauchst. Konzentriere dich stattdessen auf die enthaltenen Magnesiumverbindungen, die optimal zu dir und deinen Zielen passen sollten.

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Den Körper gut mit Magnesium versorgen: Wichtige Quellen
Betrachte Nahrungsergänzungsmittel allerdings immer nur als „Goodie on top“ – darunter muss die Basis passen. Das Fundament. Und das nennt sich ausgewogene Ernährung – mit Fokus auf magnesiumreiche Lebensmittel.
Vor allem Vollkornprodukte, grünes Blattgemüse, Hülsenfrüchte, Nüsse und Samen sowie Fische und Meeresfrüchte sollten jetzt auf deinem Teller landen. Fleisch, Kartoffeln und Bananen enthalten zwar etwas weniger Magnesium, in der Regel essen wir aber mehr davon. Daher können auch sie einen Teil zu einer optimalen Versorgung beitragen.
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Fazit
Mix and match – das gilt inzwischen für vieles. Auch für die Kombination Kaffee und Magnesium. Hast du eine sensible Verdauung, kann es jedoch ratsam sein, etwas Zeit zwischen den beiden Substanzen verstreichen zu lassen. Plane also deinen Tag bewusst, nimm dir Zeit und höre auf deinen Körper! Volle Konzentration voraus – die Power sei mit dir!
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